Photography
Willkommen im Land der Photography. Kein anderes Medium vermag es in so eindrücklicher
Weise, Stimmungen und Geschichten zu erzählen. Bereits im 13. Jahrhundert gelang es Forschern, durch den
Lichteinfall einer kleinen Öffnung ein Bild auf eine Wand zu projizieren. Nur fehlte damals noch das Wissen, diese
Bilder speichern zu können. Erst kurz vor dem 17. Jahrhundert war man im Stande Glas zu biegen und einfache Linsen
herzustellen. Immerhin war das Bild so scharf genug um es mit Bleistift nachzeichnen zu können. Die selbstständige
Speicherung auf einem lichtempfindlichen Stoff geschah erst im Verlaufe der 18. Jahrhunderts. Die früheste heute
noch existente Fotografie stammt sogar erst aus dem Jahre 1826, wobei die Qualität nicht mit heutigen Standards
vergleichbar ist. Im Forum für Photography schrieb ein User, die damalige Zeit werde wegen dieser Qualität der
Bilder als sehr düster empfunden, weil vor allem Schatten zu erkennen sind und kaum echte Konturen.
Beim Kunstwerk der Photography stehen heute natürlich alle Möglichkeiten offen. So ist kaum
eine Werbebotschaft mehr zu sehen, die ohne Bild auskommen würde. Oft werden die gesehenen Bilder optimiert – um
nicht zu sagen verfälscht. Mit einem System das in jedem Computer den man zu Hause hat stecken, ist es heutzutage
möglich, rote Augen zu retuschieren, unschöne Fältchen im Gesicht weg zu zaubern und wenn das Grün der Wiese nicht
grün genug ist, lässt sich das ebenfalls digital verändern. Auf die gleiche Weise werden Elemente weggelöscht,
genau so wie unfreundlich guckende Passanten verschwindet die Unordnung auf dem Bürotisch aus dem jüngsten digital
Schnappschuss. Aber auch auf Webseiten und sogar in einem Forum für Photography ist kaum ein Bild so belassen, wie
es beim ersten Betrachten aus der Kamera digital ausgespuckt wurde. Automatisierte Abläufe schärfen Bilder in
ganzen Verzeichnissen, redimensionieren Sie auf eine passable Größe, oder versehen sie mit einem Wasserzeichen die
eine eindeutige Identifizierung zulassen. Das ist auch nötig, denn nichts ist im Internet populärer als der
Bilderklau. Das Magazin Photography berichtete unlängst über eine Statistik, aufgrund derer Politiker Vorstöße
machten, man müsse das System von digital verfügbarer Medien überdenken und ein Forum für den Urheberschutz bilden.
Jedes zweite im Internet verwendete Bild, so eine Schätzung, werde ohne Erlaubnis des Besitzers
wiederverwendet.
Photography, das dazugehörige Forum und nicht zuletzt die Abermillionen Benutzer der
Digital Fotografie tragen dazu bei, dass die Weltgeschichte so detailliert wie noch nie abgebildet werden kann. Die
Anfänge dazu sind bereits im 13. Jahrhundert auszumachen.
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